Es ist leicht, anhand von Seminaren, Essays und Blogs seinen Schreibstil zu verbessern – aber wie übt man eigentlich Radio?

Auf eigene Faust ist das kaum möglich; und ohne das richtige Equipment viel zu kompliziert. Zu diesem Zweck bietet die Fachjournalistik Geschichte interessierten Studierenden jedes Semester eine Übung zu Audioformaten bei hr-Hörfunkredakteur Volker Kinkel an.

Quelle: Pixabay

Im Wintersemester 2020/21 verlief diese Veranstaltung, wie viele, anders als geplant. Anstelle des üblichen Fokus auf historische Aspekte wurden den Studierenden bei der Themenauswahl ihrer Beiträge größere Freiräume gelassen. Die Corona-Thematik griffen dabei viele TeilnehmerInnen auf. Anhand von Interviews beleuchteten sie in den Beiträgen unterschiedliche persönliche Situationen in der Krise und zeigten verschiedene Blickwinkel auf das Leben im Jahr 2020 auf.

Ziel des Kurses war es, verschiedene Audioformate und technische Hintergründe kennenzulernen, sowie das Schreiben fürs Hören und das Schneiden der Tonelemente zu lernen. Mithilfe dieser Grundbausteine wurde den Studierenden die Basis für das Erstellen eigener Beiträge gegeben.

Hier möchte Euch das Universum ein paar dieser Beiträge vorstellen.

Ron Heckler

Erinnert ihr euch noch an die Zeit vor Corona? Als ihr gemütlich im Lieblingsrestaurant eurer Wahl saßt? Nun ist euer Lieblingsrestaurant geschlossen und es ist unklar, ob es je wieder öffnen wird. Im Verborgenen dauert ein Kampf ums Überleben der Gastronomie an. Hört nun einen Beitrag von Ron Heckler über ein kulinarisches Kleinod im Herzen Gießens inmitten der Unsicherheit: „Zwischen Tapas und nada: Das „Südwinde“ in Corona-Zeiten“.

Lina Matzke

Die Corona-Krise hat Auswirkungen auf uns alle, seit Anfang 2020 hat sich unser normaler Alltag verändert. Alle stehen vor neuen Herausforderungen und müssen lernen, mit ihnen umzugehen. Eine Gruppe, die besonders auch von den immer wieder sich verändernden Maßnahmen betroffen ist, sind die Schüler und Schülerinnen. Vor allem diejenigen, die kurz vor dem Abitur und damit kurz vor Beginn eines neuen Lebensabschnitts stehen, haben mit den Auswirkungen von Corona zu kämpfen. Im folgenden Beitrag habe ich mit einer Schülerin, die im April 2021 ihr Abitur schreibt, gesprochen und sie nach ihren Erfahrungen und ihrem Alltag im Umgang mit der Pandemie gefragt:

Isabell Helms

Mit Bekanntwerden des Coronavirus verändert sich die ganze Welt schlagartig. Lockdown, Abstand halten und die Maskenpflicht gehören nun zu unserem Alltag. Die Gesellschaften dieser Welt stehen vor neuen Herausforderungen. Jedoch ist der Menschheit eine Pandemie mit größerem Ausmaß nicht unbekannt. Isabell Helms wagt einen Rückblick in die Geschichte und damit auf eine Krise, die Europa bereits vor Jahrhunderten mit voller Wucht traf.

Anna Busch

Beinahe ein Jahr ist der Ausbruch der Coronapandemie in Deutschland schon her. Vorbereitet waren weder die Gesellschaft noch das Gesundheitssystem. Die Wichtigkeit der medizinischen Versorgung wurde allen jedoch schnell bewusst. Um der Pflege Anerkennung zu schenken wurde geklatscht, getwittert und zur Solidarität aufgerufen – aber um die Anerkennung besonders in finanzieller Form kämpfen die Pflegekräfte noch immer. Über diese Unterstützung und die Probleme in der Pflege spricht Anna Busch mit der Kinderkrankenpflegerin Mara Jonuschat.

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